Holzkugel
Eiche 1981, 60 x 30cm
Die hier abgebildete Holzskulptur, ein sehr
frühes Werk, vereinigt
zuvor angeklungene Themen in größter Einfachheit. Sie reizt den neugierigen Betrachter
zu einem Anstoß im Wortsinn.

Durch eine asymmetrische Einlassung verstärkt
lassen sich dem trudeln-
den Körper immer neue Perspektiven abgewinnen, sowohl visuell als auch auditiv. Um sie zu be-
greifen, muss man sie
auch anfassen.
Bildhauerei

Es gelten im der Skulptur ihre je eigenen Gesetze. Dazu gehört es, die sowohl in der Materie als auch in der verstandesmäßigen Verknüpfung bestehenden Notwendigkeiten in Freiheit zu entdecken, sich in ihrem Rahmen auszusprechen und in dieser Aktion einen neuen Kontext zu schaffen.

Gelingt dies dem Bildhauer, dann wird er mit dem Glück belohnt, sich selbst zu finden. Der letztlich allein statt-findende Schaffensprozess kommt aber erst dann zum Abschluss, wenn die in ihn eingeflossene Energie auf einen Betrachter trifft, der sie spielerisch aufnehmen kann und für den sie seinerseits Quell und Ansporn zum eigenen Entdeckungsspiel wird.

Dieses Motiv durchzieht neben den Skulpturen auch alle anderen Arbeitsfelder.
(Text: Manfred Pfeifer)


Die Weise, in der der handelnde Betrachter von
dem Artefakt Gebrauch macht, unterliegt keinen Beschränkungen.
Claudia Maria Ammann ammann@quoai.net Impressum